Berichte aus der Kolpingsfamilie
Kolpingsfamilie Glonn
< 2007: Skiausflug Ratschings 2007
Zurück zur Übersicht
> 2007: Bergausflug der Kolpingsfamilie

Jugendkonferenz schlägt ein
Gewagt, gewonnen. Zum ersten Mal in der Geschichte der Glonner Kolpingfamilie hat diese die klassische Struktur ihrer Mitgliederversammlung verlassen. Anstelle einer traditionellen Versammlung wurde die Zusammenkunft gepaart mit einer so genannten Kinder- und Jugendkonferenz. Der Erfolg gibt der Vorstandschaft Recht.

Viele Familien kamen mit ihrem Nachwuchs in den Glonner Pfarrsaal. Und: Es herrschte von Anfang an ein harmonisches und familiäres Klima.
Das Treffen selbst begann mit einem gemeinsamen Kaffee. Anschließend diskutierten die Erwachsenen über einige notwendig gewordenen Änderungen der Satzung, während die jüngere Kolping- Generation separat in einem Gruppenraum zu ihrer eigenen Konferenz zusammen kam. Präses Siegfried Schöpf lobte im Saal die Kolpingfamilie „als eine Gemeinschaft, wo man gerne hingeht und nicht hingehen muss, als eine Gemeinschaft die sich gegenseitig stärkt“.
Im Gruppenraum fragte Gemeindereferent Matthias Holzbauer die Kinder und Jugendlichen nach ihren Wünschen. Die Mädchen und Buben nutzten denn auch die Chance, ihre Vorschläge für gemeinsame Freizeitaktivitäten während des Jahres vorzubringen. Außerdem wurden drei jugendliche Vertreter gewählt, welche in der Leiterrunde bei der Organisation der Aktivitäten mithelfen werden.
„Dies ist natürlich keine offizielle Wahl“, so Matthias Holzbauer, „allerdings soll sie den Kindern das Gefühl geben, dass sie mitentscheiden dürfen“. Für die rund 20 Kinder war ihre erste Konferenz eine interessante Erfahrung, welche durch gemeinsame Spiele abgerundet wurde. Die ältere Generation hatte derweil ihre Tagesordnung abgearbeitet.
Vorsitzender Georg Brunnhofer forderte alle Mitglieder auf, sich an der Programmgestaltung für das neue Jahr aktiv zu beteiligen. Eines ließ er dabei bereits durchblicken. „Das beliebte Weißwurstseminar“, so der Kolping-Chef, „wird es wohl nächstes Jahr wieder geben. Die Leute fragen danach und schließlich sind Kommunalwahlen, da wird es uns an Themen nicht fehlen“.


Florian Steckler


Zurück zum Seitenanfang · Zurück zur Übersicht