Berichte aus der Kolpingsfamilie
Kolpingsfamilie Glonn
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Familienwochenende 2007
Anfang November 2007 trafen sich 9 Paare mit ihren insgesamt 19 Kindern in Siegsdorf zum zweiten Familienwochenende der Kolpingfamilie Glonn.
Neu kennen lernen mussten sich die Wenigsten am Freitag Abend, waren sie doch „Wiederholungstäter“, die schon im März 2006 einen Riesenspaß hatten. Die beiden Familien, die das erste Mal dabei waren, wurden während der kreativen Vorstellungsrunde umso herzlicher aufgenommen: Per Pantomime zeigte jede Familie ihre gemeinsamen Interessen und der Rest der Runde durfte diese erraten. Mit Begeisterung bei jung und alt ging es mit gemeinsamen, dynamischen Spielen weiter, dann konnte Matthias Holzbauer die Kinder und einen Teil der Erwachsenen mit dem ersten Teil einer wunderschönen Geschichte fesseln. Mechthild Ferber-Holzbauer hatte danach eine Meditation im Angebot, das einige nutzten, um zur Ruhe zu kommen. Der Rest wartete schon im Stüberl, bei einem gemütlichen Ratsch.
Am Samstagmorgen, nach dem Frühstück, kamen die Kinder wieder unter die Obhut von Matthias und Mechthild. Sie durften kindgerecht in das Leben des hl. Martin eintauchen und waren ohne Ausnahme engagiert und mit Spaß bei der Sache. Die Eltern waren in den Seminarraum eingeladen: Das Thema „Wurzeln“ stand an und die Referentin Schreiner-Hirsch hatte sich damit auf eine sehr komplexe Aufgabe eingelassen. Alle konnten sich bewusst machen, wie weitläufig und zugleich tief jeder in seiner Heimat und seinem Umfeld verwurzelt ist - und wie viel Halt diese Wurzeln geben. Ein Thema, für das man sich zum intensiven Einstieg mehrere Tage Zeit nehmen könnte, darüber waren sich am Ende alle im Klaren.
Der Nachmittag und frühe Abend hatte die Überschrift „Erlebnispädagogik“ – der trockene Fachbegriff wurde durch dynamische Denk- und Bewegungsspiele lebendig, bei denen sich Eltern und Kinder im Team beweisen durften. Insgesamt also ein sehr dicht gepackter Tag, der einen schönen Ausklang fand: Pfarrer Siegfried Schöpf war extra für den Gottesdienst angereist und bei der liebevollen Feier konnten die Kinder einbringen, was sie am Tag erarbeitet haben. Zum Abschluß gab es von Mechthild den nächsten Teil der Geschichte und nachdem die Kinder im Bett waren, saßen die Erwachsenen bis spät in die Nacht im Stüberl zusammen.
Am Sonntag, gestärkt durch das gemeinsame Frühstück, waren sich alle einig: Dieses Treffen wird eine feste Einrichtung und so wurde gleich der nächsten Termin geplant. Doch das Schönste sind die gemeinsamen Spiele und in genau diesem Sinn konnte das Familienwochenende so ausklingen, wie es begonnen hatte.


Stefan Hölzl


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